Schön durch Natürlichkeit
Die Malerei Bilgeri AG ist Spezialist im Umgang mit Lehm- und Naturprodukten.
Obwohl es sich beim Lehmputz um ein völlig natürliches Produkt handelt, gibt es in der Gestaltung und Kreativität mit diesem Produkt kaum Grenzen.
Wir arbeiten mit einer neuen Generation von Lehmputzen, welche sich nach belieben einfärben lässt. Durch die Zugabe von veschiedenen Zusatzstoffen kann eine raffinierte Oberflächenstruktur erzielt werden.
Weshalb Lehm?
Der Naturstoff Lehm schafft für den Menschen ein angenehmes Raumklima. Das gilt nicht nur für eine angenehme Wärmeregulierung sonder auch die sukzessive Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Wände die mit Lehm behandelt werden können Feuchtigkeit bei zu hoher Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei zu tiefer wieder an den Raum abgeben. Durch die antibakterielle Wirkung von trokenem Lehm, wird die Raumluft gereinigt.
Lehm Schützt vor Elektromagnetischen Strahlung
Neuste Untersuchungen haben ergeben, das Bauten, welche aus Lehm bestehen oder mit Lehm behandelt wurden ca. doppelt so viel elektromagnetische Wellen abschirmen können wie zum Beispiel Beton . Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein in der Nähe von Mobilfunkanlagen mit Lehm zu arbeiten um sich vor hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung zu schützen.
Öko und trotzdem stylisch
Lehmputz ist ein völlig natürliches und ökologisch sinnvolles Produkt. Da Lehm aus dem Bodengrund gewonnen wird und keine Erdölprodukte enthält ist die Verwendung von Lehm im Bau besonders Umweltschonend. Lehmputz enthält somit überhaupt keine Lösungsmittel und ist bei der Verarbeitung Geruchsneutral.
Durch die Einfärbung des Lehms mit natürlich vorkommenden Pigmenten und raffinierten Zusatzstoffen (z.B Perlmut, Holzfasern, Kieselsteine usw.) sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit speziellen Naturwachsen wird sogar eine Abwaschbarkeit und spezielle visuelle Effekte erzielt, welche den Geist der Zeit treffen.
Lehmputze sind nicht nur etwas für Umweltbewuste sondern auch für moderne Menschen die viel Wert auf Ästhetik legen.
Geschichte von Lehm im Bau
Lehm gehört neben Holz und Naturstein zu den ältesten Baumaterialien der Welt.
Schon im frühen Ägypten wurde mit Lehm gebaut und auch die Chinesische Mauer besteht in ihrem Kern unter der Verblendung mit Natursteinen aus Stampflehm. Vor allem in heissen und trockenen Gebieten wurden Gebäude ausschliesslich aus Lehm hergestellt.
Wiedergeburt von Lehm im Bau
In unseren Breitengraden wird der Lehmbau seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. dokumentiert. Durch die Erfindung von Beton und modernen Baustoffe verlor Lehm als Baustoff mehr und mehr an Bedeutung. Erst durch das momentane Umdenken der Menschen bezüglich Nachhaltigkeit und Umweltbewustsein erlebt Lehm zur Zeit eine Renaissance.
Lehmputz als dekorativer Stil
Unter Lehmputz versteht der Fachmann einen Mörtel aus Lehm als Baustoff und Bindemittel. Er wird auf Wandflächen im Innen- und Aussenbereich aufgetragen. Da der Baustoff Lehm weit verbreitet und einfach zu verarbeiten ist, gehört Lehmputz zu den ältesten Gestaltungstechniken der Menschheitsgeschichte.
Als überzeugende Alternative zur schlichten Raufasertapete ist Lehmputz auch in der Innenarchitektur zunehmend präsent. Die moderne Generation dieser Dekortechnik lässt sich beliebig einfärben, sodass durch die Zugabe von diversen Zusatzstoffen eine vielschichtige und ansprechende Oberflächenstruktur erzeugt wird.
Weit verbreitet in der Malereitechnik sind der Spachtelputz und der Streichputz. Beim Spachtelputz verwendet der Dekorateur einen "Venezianischen Glätter", eine leicht konisch geformte Kelle. Der Streichputz dagegen wird in einer lediglich 0,1mm dünnen Schicht mit einer Lasurbürste aufgetragen. Die beigefügten Zusatzstoffe wie Stroh, Perlmutt, Holzfasern oder Kieselsteine setzen nach dem Freiwischen vielerlei optische Effekte.
Für diese Dekortechnik spricht ausserdem, dass der Lehm als Naturstoff ein sehr angenehmes Raumklima schafft.





