Schimmel in der Wohung

Die Tage werden kühler und die Heizungen werden wieder hoch geschraubt.

Diese warmen Temparaturen sind für das Pilzwachstum ideal. Wenn nun gleichzeitig zu wenig gelüftet wird, hat der Schimmel alles, was er zum gedeihen braucht.

 

Richtiges Lüftungsverhalten kann das Entstehen von Schimmel verhindern

 

Es wird weniger gelüftet und Feuchtigkeit bleibt so länger im Wohnraum. Weil warme Luft viel mehr Feuchtikgkeit speichern kann als kalte Luft, haben wir in der Wohnung oder im Haus eine viel feuchtere Umgebungsluft als draussen. Fenster und Aussenwände werden von aussen gekühlt und sind deshalb kühler als die Raumluft. Dies hat zur Folge, dass die gesättigte Raumluft sobald sie auf die kühleren Fenster- oder Wandflächen trifft kondensiert, weil sie durch Abkühlung die gespeicherte Feuchtigkeit nicht mehr halten kann. Falls nun kein Feuchtigkeitsaustausch mit der Aussenluft (durch regelmässiges Lüften, am besten 3-4 mal täglich), stattfindet kann an diesen feuchten Stellen Schimmel enstehen.

 

Ideales Lüftungsverhalten:

 

Es gibt kein Ideales Lüftungsverhalten, da jeder Wohnraum andere Gegebenheiten aufweist an denen das Lüftungsverhalten angepasst werden sollte. In erster Linie geht es beim Lüften um einen Luftaustausch, bei dem vorallem ein Feuchtigkeitsaustausch, ein Sauerstoffaustauch (O2) und ein Austausch von CO2 (Ausatmung) und anderen Schadstoffen ausgetauscht wird. Wenn die unten genannten Punkte beachtet werden, so kann die Gefahr von Schimmelbildung und ein Energieverlust minimiert werden.

 

Es gibt aber einige Punkte, die Ihnen beim Lüften helfen können.

 

  • 3-4 mal pro Tag Stosslüften (Fenster ganz auf machen und nicht nur kippen).
  • Umso kälter es draussen ist, umso häufiger sollte gelüftet werden
  • Fenster nicht dauerhaft kippen (Gefahr von Schimmelbildung an der Leibung).
  • Bei grosser Feuchtigkeitsabgabe (nach duschen, kochen) Zimmertür schliessen und anschliessend den Raum kräftig lüften.
  • Auch bei Regen sollte gelüftet werden.
  • Auf unnötige Wasserquellen, wie Raumbefeuchter, Wasserspiele, Aquarien wenn möglich, verzichten ansonsten sollte deutlich häufiger gelüftet werden.
  • Zimmerplfanzen geben, wie alle Lebewesen, Feuchtigkeit an die Umgebungsluft ab. Deshalb sollten nicht zu viele Pflanzen im Wohnraum gehalten werden.

 

 

Weitere Infos zu Schimmel:

 

 

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